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Sisyphos wurde von den Göttern dazu verurteilt, einen Felsblock auf einen Berg hinaufzuwälzen. Allerdings rollte dieser den Berg wieder hinunter, so dass Sisyphos mit der Arbeit immer wieder von vorn beginnen musste.  Der Grund für diese Strafe lag in seiner Lebensweise. Er widersetzte sich nämlich den Göttern. Er legte den Tod in Ketten zu legen und verlängerte durch eine List sein eigenes Leben.

 

"Ich verlasse Sisyphos am Fuße des Berges! Seine Last findet man immer wieder. Nur lehrt Sisyphos uns die größere Treue, die die Götter leugnet und die Steine wälzt. Auch er findet, dass alles gut ist. Dieses Universum, das nun keinen Herrn mehr kennt, kommt ihm weder unfruchtbar noch wertlos vor. Jedes Gran dieses Steins, jeder Splitter dieses durchnächtigten Berges bedeutet allein für ihn eine ganze Welt. Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen."

 (Albert Camus)