Philosophie
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Die Idee zu diesen philosophischen Seiten liegt in der Tradition der philosophischen und literarischen Cafés oder der Internetcafés. Eine transparente philosophische Diskussion ist Ziel meines Anliegens. Dabei sollen auch meine vielfältigen praktischen Erfahrungen in der Schule und diversen Workshops abseits der Universität einfließen. Somit soll die Philosophie aus einem vermeintlichen Elfenbeinturm des universitären Diskurses herausgeholt werden und auf die Straße getragen werden. Philosophie muss streitbar sein. Als gutes Beispiel mag die griechische Philosophie dienen. Sokrates hat in aller Öffentlichkeit kritische Fragen gestellt und antworten gegeben. Somit war er als Philosoph durchaus ein politischer Mensch.

Die Themen sind somit vornehmlich praktisch, d.h. an den Gegebenheiten und Notwendigkeiten des alltäglichen Lebens orientiert. Dabei werden sie natürlich den universitären und wissenschaftlichen Diskurs berücksichtigen, schwierige und nur einer philosophisch denkenden Minderheit verständliche Sachthemen sind für jeden, der daran Interesse bekundet, zugänglich.

Philosophie, die Liebe zur Weisheit, bedeutet die Freiheit des Denkens, das kritische und kontroverse Auseinandersetzen mit Lehrmeinungen. Philosophie muss sich mit den neuesten Erkenntnissen der Evolutionsbiologie, der Hirnforschung oder auch der Informatik messen lassen und dazu Stellung beziehen bzw. Ratgeber sein.

Philosophie ist somit sicherlich mehr als eine weitere wissenschaftliche Abhandlung zu Hegels "Phänomenologie des Geistes" oder zu Kants "Kritik der reinen Vernunft".

Ist Philosophie eine dem männlichen Logos-Prinzip verpflichtete Disziplin, in deren Wirkungsgeschichte Philosophinnen kaum in Erscheinung  treten? Ist sie eine reine Abstraktion des Denkens? Ist die Philosophie die immer zu spät kommende Disziplin, die Sein im nach hinein beschreibt, bewertet, anerkennt und theoretisiert? Liefert die Philosophie nur Erklärungsmodelle für die Vergangenheit? Hat sie etwas zur Gentechnologie und zur deren ethischen Verantwortung beizutragen? Kann sie wieder die Form der platonischen Dialoge annehmen, ist sie ein Diskurs mit und in der Öffentlichkeit?

Die steigende Zahl der philosophischen Cafés ist vielleicht wie ein kleines wachsendes Pflänzchen zu betrachten - in einer Zeit, in der behauptet wird, die Philosophie sei tot oder als geduldete Disziplin in die Universität verbannt.